Modelexikon
Cargorock
Der Cargorock: Chic im Stil der Arbeitswelt
Der Wortbestandteil „Cargo“ – das englische Wort für Fracht – lässt es bereits vermuten: Der Stil, der dem Cargorock seinen Namen gegeben hat, lässt Industrie und Arbeitswelt anklingen. Typisch für den Cargorock, wie auch für sein (nicht nur) maskulines Pendant, die Cargohose, sind die aufgesetzten Pattentaschen, die es erlauben, allerhand Kleinigkeiten mitzuführen. Die klassischen Farben sind Khaki und Olive, doch inzwischen ist der Cargorock in allen relevanten Modefarben erhältlich und zu einem der beliebtesten Damenröcke in der Freizeitkleidung überhaupt avanciert.
Von der „Frachthose“ zum Damenrock
Die Hose mit den aufgesetzten Taschen stammt aus klassischen Männerdomänen: Beim Militär, bei der Feuerwehr, bei Handwerkern und Arbeitern war die Cargohose in verschiedenen Formen gebräuchlich, lange bevor der Name zum Begriff wurde. Erst in den frühen achtziger Jahren erreichte die Cargohose im Kielwasser des Army-Looks die internationalen Modebühnen. In diesem Umfeld, in dem Zitate aus Arbeitswelt, Industrie und Militär zunehmend Eingang in die Ateliers der Couturiers fanden, wurde der Cargorock entwickelt, um den attraktiv-herben Stil auch für modische Röcke zu erschließen.
Der maskuline Look der Cargohose hat beim Cargorock einige entscheidende Veränderungen erfahren. Schnitte und Stoffe sind femininer geworden, haben sich zum Beispiel mit Knitterfalten oder aufgesetzten Ziernähten von ihrem Ursprung entfernt. Der Cargorock wird klassischerweise unifarben getragen.







