Modelexikon
Festtagsmode
Festtagsmode: Schick für den feierlichen Anlass
Die historische Festtagsmode unterscheidet sich grundsätzlich von der Abendmode, wie wir sie heute kennen. Ursprünglich war es üblich, zu Fest- und Feiertagen Trachten zu tragen. Diese sind nicht nur besonders feierlich, sondern geben ebenfalls Aufschluss über Herkunft, Vermögen und Familienstand der Träger. Jedoch gelten auch mit abnehmender Bedeutung von Trachtenmode für die Festtagsmode lange strenge Regeln. So gilt es beispielsweise in Deutschland als unhöflich als Hochzeitsgast Weiß zu tragen, während in Spanien darüber hinaus lange Kleider bei einer Trauung nur der Braut und der Brautmutter vorbehalten sind. Besonders streng ist der Dress Code in England. Dort ist es beispielsweise für Damen unüblich, tagsüber lange Kleider oder Röcke als Festtagsmode zu tragen, während abends kurze Kleider mit Ausnahme von Cocktailkleidern als unschick gelten.
Passende Abendmode
Heute sind die Regeln für Festtagsmode nicht mehr so streng wie früher. Sollte auf der Einladung keine gewünschte Kleiderordnung erwähnt sein, steht besonders Damen eine große Auswahl an Kleidung zur Verfügung. Sie können je nach Anlass ein klassisches Abendkleid und einen edlen Hosenanzug aus Satin genauso wie ein Cocktailkleid, eine schicke Kombination aus Rock und Oberteil oder ein komplettes Kostüm tragen. Häufig werden dunkle Farben wie Schwarz, Dunkelblau und Anthrazit bei der Abendgarderobe hellen Tönen vorgezogen.







