Modelexikon
Jeansröcke
Jeansröcke - vielseitig und cool
Jeansröcke können mit vielen anderen Kleidungsstücken wie Cardigans, Shirts, Stulpen oder Stiefeln zu aufregenden Outfits kombiniert werden. Die Vielseitigkeit dieser Röcke sorgt dafür, dass sie in sehr unterschiedlichen Stilen wirkungsvoll eingesetzt werden können. Dabei haben Jeansröcke eine bewegte Geschichte hinter sich – lösen heute jedoch wesentlich weniger öffentliche Empörung aus als noch vor vierzig Jahren.
Der Jeansrock: von der Goldgräberhose zum Rebellenfähnchen
1873 erfanden Levi Strauss und Jacob Davis einen Dauerbrenner: die Jeans. Anfangs aus braunem Leinenstoff, später in der indigoblauen „Serge de Nimes“-Manier (kurz: Denim) gefärbt und mit Nieten verstärkt, sollte die widerstandsfähige Arbeitshose vor allem Goldgräbern nützlich sein, doch wegen ihrer Robustheit wurde sie zur beliebtesten Arbeitshose Nordamerikas. In den Fünfzigern begeisterte sie die Jugendlichen Europas, wo sie als „Halbstarken-Uniform“ die Gemüter der Älteren erhitzte. Die Freizügigkeit der Siebziger brachte schließlich mit den Miniröcken auch den ultrakurzen Jeansrock hervor, der von konservativen Kreisen als Großangriff auf die Sittlichkeit bekämpft wurde. Bereits in den Achtzigern gehörten Jeansröcke zum Standard-Outfit der jüngeren Generation, die die Früchte der Rebellion ihrer Eltern genießen durften, ohne mit Anfeindungen rechnen zu müssen – solange der Rocksaum nicht mehr als zehn Zentimeter über das Knie wanderte. Inzwischen ist der Jeansrock in lang – vorzugsweise in Schwarz oder als Jeansrock in Braun – längst auch in Büros heimisch geworden, sofern keine verbindlichen Business-Dresscodes für Damenröcke gilt.







