Modelexikon
Lammfellmantel
Der Lammfellmantel als kuscheliger Schmeichler
Fell wird seit jeher als Schutz vor der Kälte eingesetzt. Ursprünglich ist das Fell genau wie Leder, ein Abfallprodukt, das nach dem Verzehr des Fleisches übrig bleibt. Durch Gerben wird das Fell, also die Oberhaare und wie beim Lammfellmantel die Wollhaare des Tieres, haltbar und damit tragbar gemacht. Das Hausschaf ist nicht nur eines der ältesten Nutztiere, sondern auch der weltweit wichtigste Felllieferant. Dabei wird das Fell von Schafen aller Altersstufen als Lammfell bezeichnet. Im Unterschied zu anderen Pelzjacken wird beim Lammfellmantel der Pelz nicht nach außen, sondern nach innen getragen. Die Mäntel haben dadurch einen stark wärmenden Effekt und ein angenehmes Tragegefühl. Die Qualität wird über die Fellart definiert. Ein Lammfellmantel aus Merinowolle wird als besonders hochwertig eingestuft.
Ein Lammfellmantel vereint Wärme und Mode
Der Lammfellmantel galt im Vergleich zum Damenmantel aus Nerz oder Fuchs lange als weniger schick. Inzwischen sind jedoch gerade Mäntel aus Lammfell oder auch mit Lammfellkragen auf den Laufstegen der Fashionmetropolen zu bewundern. Lammfell wirkt im Gegensatz zu anderen Pelzarten frisch und modern. Besonders als Kurzjacke oder -mantel werden sie daher heute von Frauen jeden Alters gerne getragen.







