Modelexikon
Lederhose
Die Lederhose: Tradition und Tracht
Im süddeutschen und österreichischen Raum ist die Lederhose ein Teil der traditionellen Trachtenkleidung. Die hochwertige Trachtenhose wird üblicherweise aus gegerbtem Hirschleder gefertigt, wobei die kurze Variante der Lederhose eher bei der Arbeit getragen wird, die Kniebundhose hingegen in die Freizeit oder auch zu gesellschaftlichen Anlässen gehört. Im Gegensatz zu der Handarbeit steht die Industriefertigung, bei der häufig Rindsleder zum Einsatz kommt.
Hosen aus Leder: urbaner Freizeitstyle oder schützende Bikerbekleidung
Bikerhosen schützen Motorradfahrer nicht nur vor Nässe und extremen Temperaturen, sondern auch vor Schürf- und Stoßverletzungen, sodass die Hosen vor allem funktional sind. Daher sind sie üblicherweise aus hochwertigem und strapazierfähigem Echtleder gefertigt und mit Knieprotektoren versehen. Diese Art von Lederhose kaufen kann man in speziellen Biker-Shops. Um dem Motorradfahrer auch hinsichtlich seiner Kleidung einen geringen Luftwiderstand zu gewährleisten, werden die Lederhosen von Bikern eng anliegend getragen. Reißverschlüsse im Wadenbereich sind beim Anziehen hilfreich. Als Freizeitbekleidung sind figurbetonte Hosen wie die Lederleggins oder die Damenhose im Five-Pocket-Schnitt beliebt, denn durch das hochwertige Material bieten sie ein angenehmes Hautgefühl. Im Gegensatz zu den rudimentär gestalteten Anfängen der Lederhosen sind die eleganten Modelle sehr weich gegerbt und lassen sich angenehm tragen. Sie werden sowohl in Wildleder- und Glattlederversion angeboten und sind zwischen urbanem Lifestyle und eleganter Abendbekleidung gesellschaftlich gerne gesehen.







