Modelexikon
Mokassins
Mokassins - trendy und schmiegsam
Die Bezeichnung „Mokassin“ stammt aus dem Dialekt der nordamerikanischen Algonkin-Indianer und bezeichnet im engeren Sinn einen Halbschuh ohne Absatz und Brandsohle. Sein charakteristisches Merkmal ist das mit einer gekräuselten Naht angebrachte Mokassinblatt, das die Oberseite des Schuhs bildet. Wegen ihrer Schmiegsamkeit und ihrem gefälligen Erscheinungsbild sind Mokassins beliebte Freizeitschuhe.
Indianische Wurzeln der Mokassins
Aus den britischen Übersee-Kolonien in Nordamerika stammten die Schlupfschuhe mit der weichen Sohle, die ab etwa 1750 im Mutterland England zunächst als Hausschuhe sehr beliebt wurden. Während echte Mokassins eine angenähte Sohle besitzen, die zugleich Innen- und Laufsohle ist, werden bei Schuhen in Mokassin-Machart Schaft und Innensohle aus einem Stück gefertigt und nach oben mit dem charakteristischen Mokassinblatt verschlossen. Mokassins sind häufig mit Fransen und Stickereien verziert, oft aber auch bis auf die typische Kräuselnaht des Mokassinblattes schlicht gehalten. Wie andere Halbschuhe endet der genuine Mokassin an der Fußbeuge, doch inzwischen sind auch Stiefelmokassins und Knöchelboots im Mokassin-Stil erhältlich.
Nicht zuletzt wegen der vielfältigen Möglichkeiten, Mokassins zu verzieren, sind sie auch als Damenschuhe sehr beliebt. Sie sind jedoch nicht bedenkenlos mit jedem Kleidungsstil zu kombinieren, und auf offiziellen Anlässen haben sie nichts zu suchen. Am besten passen Mokassins zu schlichten Leinen- und Freizeithosen, wobei hier gilt: Je auffälliger die Schuhe verziert sind, desto zurückhaltender müssen Muster und Farben der Hose sein.







