Modelexikon
Parka
Der Parka – was den Eskimos hilft, wärmt auch uns
Dass der Parka seinen Namen aus der Sprache der Inuit erhalten hat, ist nur folgerichtig. Immerhin ist der Name eine Abwandlung ihrer Bezeichnung für Wärme. Es handelt sich dabei um einen langen Anorak und nicht nur das verwendete Futter hält sogar bei extremen Temperaturen warm. Der Parka lässt sich unter dem Gesäß mit einem Senkel zusammenziehen, sodass er möglichst wenig Kälte hereinlässt. Außerdem sind die Armbündchen mit einem Gummizug versehen oder lassen sich auf andere Weise verjüngen. Die Kapuze ist direkt mit dem restlichen Mantel verbunden und lässt sich nur bei wenigen Modellen abknöpfen. Mal mit einem langen Reißverschluss oder auch mit diversen Knöpfen kann man den Parka hochgeschlossen beinahe bis ins Gesicht verschließen. Im Inneren des Parkas staut sich wohlig warme Innenluft, die für den eigentlich angenehmen Tragekomfort sorgt.
Der Parka – Stationen und Strömungen der Jahre
In den 60er-Jahren wird der zumeist grüne Parka vor allem durch zwei modische Trends berühmt: Einerseits beginnt für viele Jugendliche mit dem bis dahin verpönten Militarylook die Abgrenzung gegen die Generation des Nachkriegsdeutschlands. Hinzu kommt die revoltische Studentenbewegung, die den Parka für sich ebenso wie die bügelfaltenfreie Jeans als Signal gegen das Establishment wählt. Die 68er sind in die Jahre gekommen – der Parka erwacht zu neuem modischen Leben, sodass der Parka im Shop online oder im Geschäft in unterschiedlichsten Formen, Farben und Applikationen erstanden werden kann.







