Modelexikon
Stiefeletten
Stiefeletten: Kurz und gut
Als Stiefeletten bezeichnet man Stiefel mit sehr kurzem Schaft, der nicht weit über den Knöchel reicht. Bedeckt der Schaft den Knöchel nur knapp, spricht man von Ankle Boots. Ursprünglich dazu gedacht, in Kombination mit Hosen bequem getragen werden zu können, haben sich Stiefeletten längst zu einem modisch eigenständigen Thema in Haute Couture und Modebranche entwickelt.
Stiefeletten von der Antike bis heute
Halbstiefel findet man bereits in der griechischen und römischen Antike: Der calceus, ein den Knöchel bedeckender Schuh mit weichem Oberleder, war ein beliebter Ausgehschuh. Darstellungen kurzschäftiger Halbstiefel gibt es in allen Epochen. Nur dort, wo die meist höfische Mode lange Stiefelschäfte bevorzugte, blieb der Kurzstiefel eher dem gemeinen Volk vorbehalten.
Im 19. Jahrhundert waren die Erzeugnisse britischer Schuhmacher in ganz Europa sehr gefragt. Als sehr gentlemanlike wurden beispielsweise der Chelsea-Boot, eine klassische Herrenstiefelette mit Gummibandeinsatz an der Seite und der Balmoral, ein schmal geschnittener Halbstiefel mit Ringsbesatzschnitt, empfunden. Und selbstverständlich waren Stiefeletten spätestens seit dem 18. Jahrhundert auch als Damenstiefel in ganz Europa sehr beliebt.
Dass Stiefeletten Damen und Herren gleichermaßen am Herzen liegen, findet man rasch heraus, wenn man Stiefeletten online kaufen möchte oder dazu in ein Schuhgeschäft geht. Jeder gut sortierte Shop hält ein breites Angebot von Stiefeletten in allen möglichen Stilen und Formen bereit.







