Modelexikon
Seidentücher
Seidentücher – glanzvolle Accessoires für viele Anlässe
Außer für eher robuste Ausflüge in freier Natur passen Seidentücher zu fast jeder Gelegenheit: Sie können sowohl zu formeller oder Businesskleidung als auch zu einem hübschen Sommerkleid oder Sommerrock getragen werden. Dessin, Textur und Farbe entscheiden darüber, welchem Anlass welches Seidentuch angemessen ist, wobei schlichte einfarbige oder dezent gemusterte Seidentücher vorzugsweise bei niveauvoller Abendunterhaltung oder offiziellen Anlässen getragen werden. Bunte, plakativ gemusterte Seidentücher und -schals müssen mit Fingerspitzengefühl kombiniert werden, um die wertige Optik des geschmeidigen Stoffes richtig zur Geltung zu bringen.
Seidentücher in allen Qualitäten
Seide wurde bereits vor 5000 Jahren von der Indus-Kultur gewonnen und verarbeitet. Bereits in der Antike waren chinesische und indische Seide begehrte Handelsgüter, doch wegen des hohen Preises war seidene Kleidung über lange Zeiten allein den Wohlhabenden vorbehalten. Dabei drohte der kostbare Stoff gelegentlich sogar den sozialen Frieden zu gefährden: Im antiken Rom wurden mehrmals Gesetze erlassen, die den Besitz an seidenen Gewändern einschränkten. Seide ist in den verschiedensten Qualitäten und Webarten erhältlich: als Ponge, Crépe Georgette, Chiffon, Satin oder Crépe de Chine. Muschelseide (Byssus), die nicht von der Larve des Seidenspinners, sondern aus einem faserigen Sekret der Edlen Steckmuschel gewonnen wird, ist aufgrund ihrer Seltenheit und ihres exorbitanten Preises heute nicht mehr gebräuchlich.







