Fashion & Food mit Ruth Garthe: Tel Aviv, Israel

    Bloggerin Ruth Garthe aus Mannheim besuchte vor kurzem Tel Aviv und nimmt uns in ihrem Gastbeitrag mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch die israelische Stadt.
    Stylisch in Tel Aviv: Ruth Garthe im Kleid mit angesagtem Mustermix
    Handtasche mit kleiner Tasche
    Hemdblusenkleid
    Ledersandalette mit hohem Blockabsatz

    Tel Aviv, kulinarisch: Hummus, Datteln und Gewürze

    In Israel erwartet Sie eine Mischung aus 150 verschiedenen Herkunftsküchen. Die typisch israelische Küche gibt es von daher nicht unbedingt, aber es wird schnell klar, was die kulinarische Landschaft zu bieten hat: Hummus, Sesampaste (Tahina), Datteln, Fladen, Gewürze über Gewürze und nicht zu vergessen Shakshuka und anderen Köstlichkeiten.

    Eines wird schnell klar: Genauso cool und hip wie die Menschen in Tel Aviv sind, ist auch die kulinarische Szene. Egal in welchem Stadtteil man in Tel Aviv ist, es gibt an jeder Ecke ein tolles Café oder Restaurant. Die Auswahl ist riesig und manchmal ist es gar nicht so leicht, sich für einen der Spots zu entscheiden.

    Shakshuka - das israelische Nationalgericht

    Egal in welches Café oder Restaurant Sie in Tel Aviv gehen, Shakshuka findet man überall. Wer nach Israel reist, sollte dieses Gericht auf jeden Fall einmal essen. Die Israelis essen Shakshuka hauptsächlich zum Frühstück, aber es schmeckt auch wunderbar zum Lunch oder Dinner. Die gewürzte, scharf eingekochte Tomatensoße mit pochierten Eiern wird in einer kleinen Pfanne mit Brot, Tahina (Sesamsoße) und einem kleinen Salat serviert. Wem das noch nicht reicht, für den gibt es Shakshuka in verschiedenen Variationen mit Feta, Tofu oder Spinat. Egal in welcher Variante, Shakshuka schmeckt ausgezeichnet und es ist ein ausgesprochenes Muss, wenn man in Israel ist.

    Empfehlen kann ich wärmstens das kleine Straßencafe Shukshuka am Carmel Market. Man sitzt direkt neben Marktständen in einer kleinen Gasse und genießt rings um die hübsch gekachelte Bartheke sein Shakshuka. Im Anschluss bietet es sich an, direkt über den Markt zu schlendern, der kulinarisch und kulturell auch einiges zu bieten.

    Nicht nur zum Frühstück ein Genuss: Shakshuka

     Carmel Market

    Das zweite kulinarische Highlight sind die Märkte in Tel Aviv. Am bekanntesten ist hier der Carmel Market. Wenn Sie zum Beispiel in einem Apartment wohnen, bietet es sich wunderbar an, einfach ein paar Sachen auf dem Markt zu holen und daraus etwas kleines zu zaubern. Wie wäre es mit eingelegten Artischocken, Oliven, Tahina, Quinoasalat, Fladenbrot und Datteln? Rings um den Carmel Market gibt es weiterhin sehr viele tolle Cafés, deren Besuch sich nach der Entdeckungsreise durch den Markt zusätzlich lohnt.

    The Old Man & The Sea

    Eines der nettesten und traditionsreichsten Restaurants in Tel Aviv befindet sich am Hafen von Old Jaffa und heißt "The Old Man & The Sea". Das Restaurant bietet einen tollen Ausblick auf den Hafen mit den kleinen Segelbooten. Im Old Man gibt es zur Vorspeise 23 verschiedene kleine Schälchen mit den verschiedensten Salaten, Dips und Gemüse. Zum Hauptgang kann man sich dann noch Fisch, Steak oder Meeresfrüchte bestellen und wenn man dann immer noch Appetit hat, gibt es noch ein Dessert und Kaffee oder Tee. Am Ende zahlt man ca. 21 Euro pro Person, ein recht günstiger Preis für Tel Aviv. Das Old Man & The Sea ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

    Verschieden gefüllte Schälchen gibt es als Vorspeise im "The Old Man & The Sea"

    Citizen Garden

    Das Café Citizen Garden haben wir durch Zufall entdeckt. Das Citizen ist ein Café wie man es auch auf Bali finden würde: es erwarten Sie frischgepresste Säfte, Smoothies, Bowls oder Avocadobrote. Durch das Café führt ein Weg in den grünen Innenhof, in dem man wie in einem kleinen Garten sitzt.

    Nicht nur für einen Kaffee nett: das Citizen Garden

    Miznon

    Das Miznon ist ein Imbiss, der neben gefüllten Pitabroten besonders für seinen gerösteten Blumenkohl bekannt ist. Zur Pita und Blumenkohl gehört Tahina mit scharfer Soße, die es an der Bar einfach zum selbst holen gibt. Bei der Bestellung an der Bar gibt man seinen Namen mit an und wird dann ausgerufen, wenn das Essen fertig und abholbereit ist - unkompliziert und auf jeden Fall einen Besuch wert.

    Gerösteter Blumenkohl ist die Spezialität im Miznon.

    Bucke Cafe

    Etwas versteckt in einer der Seitenstraßen des Rotschildboulevards findet man das Bucke Café. Neben diversen israelischen Spezialitäten gibt es dort Kibbuz Platten, die sich hervorragend zum Teilen eignen. Sehr schönes Café, dass sich perfekt zum ausgiebigen Brunch eignet.


    Uns hat es in Tel Aviv sehr gut gefallen und wir hoffen, dass Sie vielleicht ein wenig Lust bekommen haben, die israelische Stadt kulinarisch zu entdecken.

    Text und Bilder: Ruth Garthe www.ruthgarthe.com


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